RETTET DAS FRIEDRICHSBAU-KINO!

Die Freiburger Bürgerstiftung appelliert an die Bürger*innen und Stadt:

Die Freiburger Bürgerstiftung ist über die beabsichtigte Schließung des Friedrichsbau-Kinos bestürzt. Zugleich appelliert sie an die Stadt, die Stiftungsverwaltung, aber auch an die Bürgerinnen und Bürger, nach Wegen zu suchen, das Kino doch noch zu erhalten.

Seit mehr als 110 Jahren werden dort kulturell wertvolle Filme gezeigt. Das Kino wird seit Jahren für sein herausragendes Programm geehrt und ausgezeichnet. In Freiburg, der Stadt mit den meisten Kinobesuchern bundesweit, hat es seit vielen Jahren Kult-Status inne. Es ist eine kulturelle Institution, Begegnungsstätte und Teil der Freiburger Identität. Der Friedrichsbau ist ein architektonisches Juwel und belebt die untere Kaiser-Joseph-Straße. Vor und nach dem Kinobesuch frequentieren viele Filmfreunde die umliegenden Cafés und Restaurants. Mit der Schließung verschwände nicht nur eine wichtige kulturelle Institution, sondern verlöre die Freiburger Innenstadt weiter an Attraktivität.

Stadt und Stiftungsverwaltung werden gebeten, einen Plan zu erarbeiten, wie die Zeit bis zu der geplanten Generalsanierung des Friedrichbaus so überbrückt werden kann, dass dem Kinobetreiber Luft zum Atmen bleibt, aber auch Raum sich zu entwickeln. Gerade weil die Kinos, wie alle kulturellen Einrichtungen während der Corona-Pandemie stiefmütterlich behandelt wurden, müsse man ihnen nun Zeit verschaffen, ihr Publikum zurückzugewinnen. An die Bürgerinnen und Bürger geht der Aufruf, wieder verstärkt ins Kino zu gehen, Freunde mitzunehmen und Tickets oder Gutscheine zu verschenken. Die Bevölkerung müsse zeigen, wie wichtig ihr die Kinos im Friedrichsbau sind.

Fragen zu dieser Aktion richten Sie bitte an die Stiftungsratsvorsitzende der Freiburger Bürgerstiftung, Hanna Lehmann Telefon 0171 9792718

Siehe auch den Beitrag der Badischen Zeitung vom 9.1.2023 und hören Sie den Beitrag vom SWR am 13.1.2023!

Kinobesuch der Apfelpaten-Kindergartenkinder | Foto: (c) Sigrid Faltin

Kinobesuch der Apfelpaten-Kindergartenkinder | Foto: (c) Sigrid Faltin